<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979</id><updated>2012-01-17T20:39:12.245+01:00</updated><title type='text'>Philosophie etc.</title><subtitle type='html'>Sinn und Zweck dieses Blogs ist es, Probleme und Fragen aus dem Bereich der analytischen Philosophie zu diskutieren, mit den Schwerpunkten Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie, Metaphysik und Sprachphilosophie. 

Eigene Posts veröffentlichen könnt ihr nur als Mitglieder des Blog - schreibt mir dazu einfach an evamschmidt at gmail punkt com eine E-Mail.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>30</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114819225420617776</id><published>2006-05-21T08:11:00.000+02:00</published><updated>2006-05-21T08:17:34.206+02:00</updated><title type='text'>Vorschlag von 'politicsweekly'</title><content type='html'>"Wie wäre es mit einer, vielleicht alten aber dennoch für mich derzeit interessanten Frage, ob eine Überzeugung sobald sie jeglichem Einfluss eines Gefühls unterliegt, sofort als moralische Einstellung anzusehen ist ?&lt;br /&gt;Wäre somit die Überzeugung nur eine Vorstufe im moralischen Lernprozess?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darueber koennen wir gerne diskutieren, nur musst du genauer erklaeren, was du damit meinst! Ein Beispiel waere vielleicht ganz hilfreich. Ich bin ein bisschen verwirrt - normal kennt man ja nur das Gegenteil, naemlich Kants Behauptung, dass es, sobald Gefuehle ins Spiel kommen, mit der Moral sofort ein Ende hat. Und wie ist es mit meiner Ueberzeugung: Im Kuehlschrank befindet sich ein Bier, wenn sie unter den Einfluss meines Gefuehls, dass ich saubock auf ein Bier habe, kommt? Wenn das unter dein Prinzip fallen soll, dann waere die erstere Ueberzeugung auch moralisch, was sie doch eher nicht ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114819225420617776?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114819225420617776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114819225420617776' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114819225420617776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114819225420617776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/vorschlag-von-politicsweekly.html' title='Vorschlag von &apos;politicsweekly&apos;'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114819141012047674</id><published>2006-05-21T07:26:00.000+02:00</published><updated>2006-05-21T08:03:30.170+02:00</updated><title type='text'>Freges Kriterium</title><content type='html'>Bekannterweise kann es sein, dass Otto (waehrend er am Morgenhimmel die Venus betrachtet) zwar glaubt: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das ist der Morgenstern&lt;/span&gt;, aber nicht: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das ist der Abenstern.&lt;/span&gt; Zwar haben beide Begriffe den gleichen Bezug, naemlich die Venus, aber da Otto nicht weiss, dass Abendstern = Morgenstern, kann man nicht einfach den einen Begriff durch den anderen ersetzen. Glaubenskontexte sind intensionale Kontexte.&lt;br /&gt;Ausserdem kann man die Regel ("Freges Kriterium") aufstellen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es moeglich ist, dass eine Person, die ueber die Begriffe F und G verfuegt, glaubt, dass etwas F ist, aber dass es nicht G ist, sind F und G zwei verschiedene Begriffe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser Regel sind &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Abenstern&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Morgenstern&lt;/span&gt; verschiedene Begriffe, weil Otto glaubt, dass das da der Morgenstern ist, aber nicht der Abendstern (obwohl er ueber beide Begriffe verfuegt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Artikel von Jeff Speaks ueber nichtbegrifflichen Gehalt (hier: www.arts.mcgill.ca/philo/speaks/papers/nonconceptual-penultimate.pdf) wird in einem Nebensatz behauptet, dass es sein kann, dass F und G Freges Kriterium erfuellen, aber trotzdem nicht zwei verschiedene Begriffe sind. Das ist laut Speaks immer dann der Fall, wenn es in einer Sprache zwei Synonyme gibt. &lt;br /&gt;Speaks Beispiel sind die englischen Ausdruecke "ketchup" und "catsup" (die beide Ketchup heissen): Jemand kann verstehen, was die Bedeutung beider Ausdruecke ist, ohne zu wissen, dass sie Synonyme sind. Dann kann er glauben, dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt; das da catsup ist, aber nicht ketchup.&lt;/span&gt; Trotzdem sind &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ketchup&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;catsup&lt;/span&gt; synonym, d.h., es handelt sich um denselben &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Begriff&lt;/span&gt;, der nur eben durch unterschiedliche Woerter zum Ausdruck gebracht wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konklusion: Freges Kriterium gilt nicht fuer alles, was man denken oder glauben kann - manchmal verfuegt jemand ueber die Begriffe F und G, glaubt, dass etwas F ist und nicht G, aber trotzdem sind F und G keine verschiedenen Begriffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Argument laeuft (finde ich) auf die Frage hinaus, wie Begriffe und Ausdruecke oder Denken und Sprache zusammenhaengen - Speaks' Position beruht auf der Annahme, dass Sprache manchmal feinkoerniger unterscheiden kann als Denken - naemlich wenn zwei Ausdruecke denselben Begriff zum Ausdruck bringen. (Aehnliches koennte man auch fuer verschiedene Sprachen sagen - z.B., dass die Woerter 'Mutter' und 'mother' denselben Begriff zum Ausdruck bringen.) Einerseits finde ich das relativ einleuchtend; andererseits neige ich dazu, doch zu behaupten, dass es zwei verschiedene Begriffe &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ketchup&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;catsup&lt;/span&gt; gibt, gerade jemand glauben kann, dass &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ketchup nicht gleich catsup ist.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114819141012047674?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114819141012047674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114819141012047674' title='140 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114819141012047674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114819141012047674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/freges-kriterium.html' title='Freges Kriterium'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>140</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114785114923268620</id><published>2006-05-17T09:31:00.000+02:00</published><updated>2006-05-17T09:32:29.246+02:00</updated><title type='text'>Vorschläge?</title><content type='html'>Ich bin gerade leider sehr unkreativ, was spannende neue Diskussionsthemen angeht. Ich arbeite aber dran!&lt;br /&gt;Wenn von euch jemandem was einfällt, was dringend diskutiert werden sollte, sagt mir einfach Bescheid!&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114785114923268620?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114785114923268620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114785114923268620' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114785114923268620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114785114923268620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/vorschlge.html' title='Vorschläge?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114742547549156302</id><published>2006-05-12T11:13:00.000+02:00</published><updated>2006-05-12T11:21:37.703+02:00</updated><title type='text'>Veränderungen in der Arbeitswelt der Philosophen?</title><content type='html'>Ich habe einen interessanten Post entdeckt, der sich damit beschäftigt, wie und ob sich das Verhalten von professionellen Philosophen in den USA über die letzten Jahrzehnte verändert hat, insbesondere ihre Bindung und ihr Engagement an den Unis und in den Städten, in denen sie lehren.&lt;br /&gt;Ich habe kaum eine Vorstellung davon, wie das eigentlich in Deutschland ist und war. Gibt es bei uns ähnliche Entwicklungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der  &lt;a href="http://leiterreports.typepad.com/blog/2006/04/academic_genera.html"&gt;Post&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114742547549156302?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114742547549156302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114742547549156302' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114742547549156302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114742547549156302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/vernderungen-in-der-arbeitswelt-der.html' title='Veränderungen in der Arbeitswelt der Philosophen?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114742516793225485</id><published>2006-05-12T11:06:00.000+02:00</published><updated>2006-05-12T11:12:48.010+02:00</updated><title type='text'>Wahrnehmung und Gedanken</title><content type='html'>Was unterscheidet eigentlich Gedanken/Überzeugungen von Wahrnehmung und anderen Empfindungen? Der Nonkonzeptualist sagt, dass beide eine andere Art von Gehalt haben (der von Gedanken ist begrifflich, der von Empfindungen ist nicht-begrifflich). Der Konzeptualist äußert sich (soweit ich weiß) gar nicht dazu. Was könnte eigentlich McDowell dazu sagen, warum beide unterschiedlich sind?&lt;br /&gt;Und was würde man intuitiv als Antwort geben, warum sich beide unterscheiden? Irgendwie hängt das ja mit der phänomenalen Dimension von Empfindungen zusammen. Andererseits gibt es ja auch genug Philosophen, die behaupten, dass Gedanken eine phänomenale Dimension hätten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114742516793225485?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114742516793225485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114742516793225485' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114742516793225485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114742516793225485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/wahrnehmung-und-gedanken.html' title='Wahrnehmung und Gedanken'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114698108903023127</id><published>2006-05-07T07:36:00.000+02:00</published><updated>2006-05-07T07:51:29.043+02:00</updated><title type='text'>Agnostizismus vs. Atheismus</title><content type='html'>Mein Freund und ich diskutieren oefter mal das Thema, was eigentlich die rationalere Position ist: Atheismus oder Agnostizismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Argument fuer den Atheismus:&lt;br /&gt;Es gibt alle moeglichen Argumente dafuer, dass es keinen Gott gibt, z.B. die Theodizee. Ausserdem sind wir Atheisten bezueglich aller moeglichen Goetter (Wodan, Vishnu, Aphrodite, ...) - und haben keine besseren Gruende, nicht an diese Goetter zu glauben, als wir haben, nicht an den christlichen Gott zu glauben. Dinge, die man frueher nur mit Hilfe von Gott erklaeren konnte, lassen sich heute ohne erklaeren, z.B. per Evolutionstheorie.   Man koennte fuer die Existenz eines Gottes argumentieren, dass ein Schoepfergott erklaeren wuerde, warum das Universum ueberhaupt entstanden ist. (Man haette sozusagen eine Ursache fuer den Big Bang.) Aber eigentlich verschiebt man mit dieser 'Erklaerung' die Frage der Ursache nur eine Stufe nach hinten (Was ist die Ursache dafuer, dass es einen Gott gibt?), und muss zusaetzliche ziemlich bedeutsame metaphysische Annahmen machen. Also ist es am rationalsten anzunehmen, dass es ueberhaupt keinen Gott gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Argument fuer den Agnostizismus:&lt;br /&gt;Es gibt tatsaechlich keine tragfaehigen Beweise dafuer, dass es Gott gibt. Wenn man sich die Welt anschaut, laesst sich zumindest von allmaechtig, allwissend und vollkommen gut nicht viel erkennen. Die Evolutionstheorie entledigt uns von der Annahme, dass es einen Gott geben muss, um uns zu erklaeren. Aber immerhin hat die Annahme eines Schoepfergottes den Vorteil, dass wir eine Erklaerung haben, warum ueberhaupt alles angefangen hat. Zwar verschiebt das die Frage nach dem warum nur eine Stufe nach hinten, aber immerhin! Trotz zusaetzlichem metaphysischem Ballast (in Form eines Gottes) steht der Theismus hier also nicht (viel) schlechter da als der Atheismus. Also ist es am rationalsten, sich zu der Frage, ob es einen Gott gibt, ueberhaupt nicht festzulegen. Vielleicht ist es ein bisschen wahrscheinlicher, dass es keinen gibt, aber man kann sich irgendwie nicht so richtig dazu aeussern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagt ihr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114698108903023127?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114698108903023127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114698108903023127' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114698108903023127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114698108903023127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/agnostizismus-vs-atheismus.html' title='Agnostizismus vs. Atheismus'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114672883424481721</id><published>2006-05-04T09:29:00.000+02:00</published><updated>2006-05-04T09:48:45.313+02:00</updated><title type='text'>Skeptizismus und Kontextualismus</title><content type='html'>Fangen wir mit folgendem Satz an, den ich weiss: "Ich habe Haende."&lt;br /&gt;Der Skeptiker sagt, dass ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; weiss, dass ich Haende habe. Grund: Die Moeglichkeit besteht, dass ich ein Gehirn im Tank bin und keine Haende habe. Computer schicken meinem Gehirn elektrische Impulse, die mir eine Aussenwelt vorgaukeln, u.a. auch, dass ich Haende habe. Da ich diese Moeglichkeit mit meinen Evidenzen nicht ausschliessen kann (die sind ja in der Gehirn im Tank-Situation haargenauso wie in der Situation mit realer Aussenwelt), kann ich nicht sicher wissen, dass ich Haende habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwiderung des Kontextualisten: Wenn mich der Skeptiker auf das Gehirn im Tank-Szenario aufmerksam macht, weiss ich tatsaechlich nicht, dass ich Haende habe. Ebenso in allen anderen Situationen, in denen jemand Zweifel an unserem Wissen ueber die Aussenwelt vorbringt. Wenn mir aber gerade niemand skeptische Szenarien ins Gedaechtnis ruft, weiss ich sehr wohl, dass ich Haende habe. Der Grund dafuer ist, dass mit dem Kontext die Standards wechseln in Bezug darauf, welche Moeglichkeiten ich ausschliessen koennen muss. Wenn in einem Kontext Irrtumsmoeglichkeiten vorgebracht werden, muss ich diese ausschliessen koennen; wenn in einem anderen Kontext diese Irrtumsmoeglichkeiten nicht vorgebracht werden, muss ich sie auch nicht ausschliessen koennen, um ueber Wissen zu verfuegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Einwand (ich vermute ein Standardeinwand) gegen den Kontextualismus: Ich weiss, dass ich Haende habe, selbst wenn ich gerade im Philosophie-Seminar ueber den Skeptizismus diskutiere. Selbst wenn mir gerade jemand sehr eindringlich erzaehlt, dass alles mir genauso erscheinen koennte wie gerade jetzt, und ich trotzdem ein Gehirn im Tank sein koennte, aendert das nichts daran, dass ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiss&lt;/span&gt;, dass ich Haende habe. Der Kontextualist hat hoechstens insofern Recht, als ich vielleicht meine Ueberzeugung verliere, dass ich Haende habe, wenn mir jemand das ganze gut genug suggeriert. Dann weiss ich natuerlich auch nicht mehr, dass ich welche habe (aber mein Wissen scheitert an der fehlenden Ueberzeugung, nicht an der fehlenden Rechtfertigung). Solange ich aber fest auf meiner Meinung beharre, finde ich es abwegig, dass diese Meinung auf einmal nicht mehr gerechtfertigt sein soll, obwohl sie es 5 Minuten vorher noch war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114672883424481721?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114672883424481721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114672883424481721' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114672883424481721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114672883424481721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/skeptizismus-und-kontextualismus.html' title='Skeptizismus und Kontextualismus'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114650311702614358</id><published>2006-05-01T18:51:00.000+02:00</published><updated>2006-05-01T19:05:17.036+02:00</updated><title type='text'>"Der Geist der Tiere"</title><content type='html'>Ich mache dieses Semester bei einem Seminar ueber den Geist der Tiere mit. Von daher koennt ihr in naechster Zeit mehr ueber Tiere und deren mentale Eigenschaften oder Faehigkeiten erwarten. (Wir halten uns bei dem Seminar an das Buch 'Der Geist der Tiere', das letztes Jahr von Perler und Wild herausgegeben wurde.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der grossen Fragen ist dabei natuerlich die, ob Tiere denken koennen. Kann z.B. der Hund, der eine Katze verfolgt, nicht sieht, dass sie auf die Kastanie geklettert ist und statt dessen die benachbarte Buche anbellt, glauben, dass die Katze auf der Buche ist? Bekannter Gegner der These, dass Tiere denken koennen, ist Davidson. Er behauptet erstens, dass wir Tieren schon alleine deshalb keine Gedanken zuschreiben koennen, weil wir den Inhalt ihrer Gedanken prinzipiell nicht spezifizieren koennen. Das koennen wir nicht, weil Tiere ueber keine Sprache verfuegen. Zweitens koennen wir Tieren keine Gedanken zuschreiben, weil man wenn immer nur ein ganzes Netz von Ueberzeugungen etc. zuschreiben kann, und dazu dann wieder Ueberzeugungen gehoeren muessten, die Tiere ganz bestimmt nicht haben. (Das war jetzt alles aus dem Kopf, ich hoffe ich habe Davidson nicht zu sehr verfaelscht.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es ist offensichtlich, dass Tiere keine Gedanken haben, die sprachlich ausformuliert sind. Z.B. denkt der Hund sicherlich nicht: "Ich bin mir ganz sicher, die Katze ist auf der Buche!" Aber es koennte doch sein, dass Gedanken nicht notwendigerweise sprachlich ausformuliert sein muessen, um einen Gehalt zu haben und deshalb als Gedanken zaehlen zu koennen. Mir erscheint es also am plausibelsten, dass eine Art von mentalen Repraesentationen gibt, die auch (hoehere) Tiere haben koennen, und die aus funktionaler Perspektive eine aehnliche Rolle spielen wie unsere sprachlich strukturierten Gedanken. Der Hund haette dann eine mentale Repraesentation, die dadurch verursacht wird, dass er die Katze hat in Richtung Buche laufen sehen (er hat nur nicht gesehen, dass sie dann doch auf die Kastanie gesprungen ist.) Diese Repraesentation fuehrt dazu, dass er die Buche anbellt. Wenn der Hund die Katze dann ploetzlich doch auf der Kastanie sehen wuerde, dann wuerde in ihm eine andere Repraesentation 'getriggert', und er wuerde z.B. die Kastanie anbellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwelche Einwaende?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114650311702614358?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114650311702614358/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114650311702614358' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114650311702614358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114650311702614358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/05/der-geist-der-tiere.html' title='&quot;Der Geist der Tiere&quot;'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114607629058755434</id><published>2006-04-26T20:16:00.000+02:00</published><updated>2006-04-26T20:31:30.600+02:00</updated><title type='text'>Die boese Emanzipation</title><content type='html'>Laut meiner Internet-Informationsquelle, der SZ, hat Eva Herman von der Tagesschau fuer die Zeitschrift Cicero einen Beitrag ueber die schaedlichen Folgen der Emanzipation (fuer Frauen, Maenner, Kinder und die Gesellschaft an sich) geleistet.  Ich finde das ganze irgendwo zwischen lustig, dumm und provokant, und moechte euch diesen Artikel deshalb nicht vorenthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/530/74456/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zusammengefasst ist die Emanzipation Schuld am Aussterben der Deutschen. Sie fuehrt dazu, dass die Frauen ihre Mutterrolle leider nicht mehr richtig ausfuellen koennen, dass die Haelfte aller Kinder Defizite aufweist, und - oh Schreck - die Frauen werden dadurch vermaennlicht und die Maenner verweiblicht! Ausserdem sind die Karrierefrauen nach dreissig Jahren Emanzipation (auch moralisch) am Ende ihrer Kraefte, und sehnen sich nach starken maennlichen Schultern zum Anlehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz besonders schlimm: „Seit einigen Jahrzehnten verstoßen wir Frauen zunehmend gegen jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies einst gesichert haben.“  (Ich wittere biologischen Determinismus!) Also sollten wir Frauen wieder zurueck zu Kueche, Kindern, Kirche, weil da immer alles so gluecklich und harmonisch ist: „Wer einmal den Wert häuslichen Friedens in Harmonie und Wärme kennen lernen durfte, einen Ort, der Sicherheit, Glück und Seelenfrieden gibt, weiß, wovon die Rede ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der liebe Gott hat ja auch alles so bestimmt, dass die Frauen zu Hause bleiben: „Es ist die Frau, die in der Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrags die Familie zusammenhalten kann.“&lt;br /&gt;Gnaedigerweise erlaubt Frau Herman, dass Frauen doch noch lesen und rechnen lernen duerfen - denn "Es ist selbstverständlich, dass Frauen etwas lernen, dass sie sich weiterbilden und Aufgaben auch außerhalb der Familie übernehmen, wenn sie das Talent dafür haben. Doch all das sollte in Maßen geschehen.“&lt;br /&gt;&lt;span class="author"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hoffe ich nur noch, dass Frau Herman ihrem eigenen Rat folgt, sich voellig ihrem Sohn sowie ihrem dritten Ehemann widmet, und uns in Zukunft ihr Dummgebraddel erspart!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114607629058755434?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114607629058755434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114607629058755434' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114607629058755434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114607629058755434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/die-boese-emanzipation.html' title='Die boese Emanzipation'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114545105002881083</id><published>2006-04-19T12:05:00.000+02:00</published><updated>2006-04-19T14:50:50.133+02:00</updated><title type='text'>Wissen = wahre gerechtfertigte Überzeugung?</title><content type='html'>Um mal wieder einen rein philosophischen Post zu starten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gettier-Problem ist ja wohl allgmein bekannt: Gettier zeigt, dass in manchen Fällen, in denen wir intuitiv einer Person kein Wissen zugestehen würden, laut der Definition von Wissen (=wahre gerechtfertigte Überzeugung) trotzdem Wissen vorliegen müsste. Womit gezeigt sein soll, dass die Definition nicht stimmt bzw. nicht hinreichend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Otto hat gute Gründe dafür zu glauben, dass sein Freund Hans einen Ford besitzt. Er hat überhaupt keine Gründe zu glauben, dass seine Freundin Elke in Barcelona ist. Aus Spaß formuliert er die Überzeugung: "Hans besitzt eine Ford oder Elke ist in Barcelona." Leider besitzt Hans keinen Ford, sondern fährt nur mit einem geliehenen Ford durch die Gegend. Dafür ist Elke zufällig in Barcelona. Die Überzeugung ist also gerechtfertigt und wahr, aber trotzdem weiß Otto nicht, dass Hans einen Ford besitzt oder Elke in Barcelona ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze Gettier-Problem beruht auf der Annahme, dass unsere Begriffe eine Definitions-Struktur haben. Es lässt sich definieren, worin Wissen besteht, und wer über den Begriff &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wissen&lt;/span&gt; verfügt, verfügt irgendwie (intuitiv?) auch über die entsprechende Definition. Leider ist dieses Verständnis der Struktur von Begriffen völlig überholt. Beliebter sind zur Zeit die Prototypen-Theorie und die Theorien-Theorie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prototypen-Theorie: Ein Begriff besteht nicht in einer hinreichenden und notwendigen Menge von Bedingungen wie eine Definition; statt dessen müssen nur einige Bedingungen erfüllt sein, damit ein Begriff gegeben ist. (Z.B. fällt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Banane&lt;/span&gt; unter den Begriff &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frucht&lt;/span&gt;, obwohl vielleicht zu den Bedingungen für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frucht&lt;/span&gt; auch dazu gehört, dass eine Frucht rund ist.)&lt;br /&gt; Theorien-Theorie: Begriffe sind wie Theorien - sie erklären sich durch ihre Rolle im Zusammenhang mit anderen verwandten Begriffen. (Z.B. spielt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Apfel&lt;/span&gt; eine bestimmte Rolle im Zusammenhang mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frucht, Birne&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Golden Delicious&lt;/span&gt;; darin besteht dann der Begriff.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade angesichts des Gettier-Problem finde ich es naheliegend, dass Begriffe nicht in Definitionen bestehen. Dann kann philosophische Begriffsanalyse aber auch nicht darin bestehen, Definitionen (mit dem Anspruch von notwendig und hinreichend) auszubuchstabieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Preisfrage: Was tritt dann an die Stelle der traditionellen Begriffsanalyse? Was kann man dann als Philosoph sagen, wenn man klären will, was wir eigentlich unter Wissen verstehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen Artikel zu Begriffen: http://plato.stanford.edu/entries/concepts/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114545105002881083?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114545105002881083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114545105002881083' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114545105002881083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114545105002881083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/wissen-wahre-gerechtfertigte.html' title='Wissen = wahre gerechtfertigte Überzeugung?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114499555635729030</id><published>2006-04-14T08:12:00.000+02:00</published><updated>2006-04-14T08:19:16.356+02:00</updated><title type='text'>Macht doch euren eigenen Blog auf!</title><content type='html'>Mir reicht es gerade! Obwohl ich schon gestern darum gebeten habe, einen zivilen Diskussionston beizubehalten und bitte ausserdem Argumente vorzubringen, gab es schon wieder einen Kommentar, der weder noch geboten hat. (Gut, es gab vielleicht Ansaetze von Argumenten, aber es sah doch eher nach blossen Anschuldigungen aus.) Gemeint ist der Kommentar von Steffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb: Wenn jemand in Zukunft solche Kommentare auf meinem Blog hinterlaesst, werde ich sie einfach gnadenlos loeschen. Wenn ihr euren Frust an irgendwelchen Philosophischen Schulen und Richtungen ablassen wollt, macht doch einfach euren eigenen Blog auf!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heisst natuerlich nicht, dass boese Kommentare zu irgendwelchen Posts nicht willkommen sind, aber ich verlasse mich auf euren guten Geschmack und darauf, dass ihr selber erkennt, was zu weit geht, und worin Argumente bestehen, die Attacken auf anderleuts Positionen untermauern koennten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schoene Gruesse,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114499555635729030?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114499555635729030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114499555635729030' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114499555635729030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114499555635729030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/macht-doch-euren-eigenen-blog-auf.html' title='Macht doch euren eigenen Blog auf!'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114487401350720203</id><published>2006-04-12T22:17:00.000+02:00</published><updated>2006-04-12T22:33:33.533+02:00</updated><title type='text'>Ein vorbildlicher (typisch analytischer?) Diskussionsstil</title><content type='html'>Ich wollte mich in meinem vorletzten Post ja eigentlich nur ein bisschen ueber Peacocke aufregen, der voellig unverstaendlich und langweilig schreibt. (Wie gesagt, mit Ausnahme von Kapitel 3.)  Aber statt dessen wurde eine kleine Schlammschlacht zwischen Verfechtern von analytischer und kontinentaler Philosophie daraus. Keine Ahnung, was der professionelle Blogger an dieser Stelle macht, vielleicht zensieren. Ich fand es jedenfalls bloed. Vor allem hat immer noch keiner meine ernstgemeinte Frage beantwortet, was denn die anderen Standards sind, die bei Kontinentalphilosophie im Gegensatz zur analytischen Philosophie angewandt werden. Als zweites interessiert mich natuerlich, was die Themen der Kontinentalphilosophie sind, so dass die Naturwissenschaften nichts dazu zu sagen haben, und so dass sie nicht in der Gefahr ist, wegrationalisiert zu werden. Wenn ihr euch so ueber die analytische Philosophie erregen koennt, hoffe ich, dass ihr mir auch diese Fragen beantworten koennt!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich moechte ausserdem festhalten, dass das in keinem Falle ein analytischer Diskussionsstil war. Bei analytischen Diskussionen sollte man Argumente fuer seine Thesen vorbringen, was hier auf keiner Seite geschehen ist. Z.B. hat JST zwar behauptet, dass alle Kontinentalphilosophen dummschwaetzen, aber ausser seiner eigenen, zumindest fuer uns im Blog nicht belegten Erfahrung und Intelligenz (die auch prompt angegriffen wurden) keine Argumente fuer diese These gebracht. Mner hat im Gegenzug die nicht belegte Behauptung aufgestellt, dass die analytische Philosophie auf dem Stand von vor mehreren hundert Jahren ist, und noch dazu eine Hilfswissenschaft. (Ich stimme zu, dass die analytische Philosophie in vielen Bereichen durch die Naturwissenschaften 'bedroht' ist, frage mich aber weiterhin, warum die Kontinentalphilosophie nicht in dieser Lage ist. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich ein Zeichen mangelnder Qualitaet der analytischen Philosophie ist.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte euch deshalb alle miteinander im Sinne meines Blogs bitten, dass ihr eure Thesen in Zukunft mit Argumenten belegt. Ich gebe zu, dass ich auch nicht immer wasserdicht argumentiere, aber bei einigen der letzten Kommentare musste man doch den Eindruck gewinnen, dass ihr es noch nicht einmal versucht habt! Ausserdem waere ich euch allen sehr dankbar, wenn ihr wahllose Beleidigungen nicht auf meinem Blog austauscht, da es mir tatsaechlich darum geht, interessante Diskussionen zu fuehren, und zwar unabhaengig, ob sich jemand eher dem Camp der Analytiker oder dem Lager der Kontinentalen zugehoerig fuehlt.&lt;br /&gt;Vielen Dank im Voraus,&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114487401350720203?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114487401350720203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114487401350720203' title='32 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114487401350720203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114487401350720203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/ein-vorbildlicher-typisch-analytischer.html' title='Ein vorbildlicher (typisch analytischer?) Diskussionsstil'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>32</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114474800012123234</id><published>2006-04-11T11:24:00.000+02:00</published><updated>2006-04-11T11:33:20.166+02:00</updated><title type='text'>Gehalt als funktionale Rolle</title><content type='html'>Ich mache mir immer noch meine Gedanken darüber, was Gehalt von Wahrnehmungen sein könnte. Ich habe jetzt eine These: Der Gehalt einer Wahrnehmung ist nichts anderes als die (oder superveniert über der?) funktionale(n) Rolle der Wahrnehmung. Unter funktionaler Rolle verstehe ich hier nicht nur, wodurch die Wahrnehmung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gerade&lt;/span&gt; verursacht wird, welche anderen mentalen Zustände sie verursacht, und zu welchem Verhalten sie führt. Ich möchte darunter auch fassen, womit diese Wahrnehmung in der evolutionären Vorgeschichte eines Wesens kausal kovariiert hat, und was deshalb der evolutionäre Zweck einer solchen Wahrnehmung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich also eine rote Tomate sehe, dann ist der Gehalt meiner Wahrnehmung, dass etwas rotes, kleines und rundes vor mir ist. Dieser Gehalt besteht aber eigentlich nur in (bzw. superveniert über) der kausalen Rolle, die meine  Wahrnehmung unter evolutionären Vorbedingungen spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagt ihr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114474800012123234?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114474800012123234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114474800012123234' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114474800012123234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114474800012123234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/gehalt-als-funktionale-rolle.html' title='Gehalt als funktionale Rolle'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114456656801154301</id><published>2006-04-09T09:00:00.000+02:00</published><updated>2006-04-09T09:09:28.053+02:00</updated><title type='text'>Wettbewerb: Wer schreibt am schlechtesten?</title><content type='html'>Als ich McDowell gelesen habe, dachte ich, dass er ziemlich schlecht schreibt. Jetzt lese ich Peacocke (A study of concepts) und muss feststellen, dass Peacocke noch Klassen schlechter schreibt als McDowell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, wer die am schlechtesten (d.h., am unklarsten) schreibenden Autoren sind, die ich in Philosophie bisher so gelesen habe. Hier sind meine Top 5:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Peacocke (schreibt extrem umstaendlich und kompliziert, noch dazu langweilig)&lt;br /&gt;2. McDowell (blumig und vage - Argumente schwer zu finden)&lt;br /&gt;3. Davidson (sehr vage, noch dazu kompliziert)&lt;br /&gt;4. Kant (die laengsten Saetze die ich je gelesen habe, ausser vielleicht in 'Michael Kohlhaas' von Kleist)&lt;br /&gt;5. Tarski (viel zu mathematisch und langwierig!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonst noch jemand Vorschlaege?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114456656801154301?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114456656801154301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114456656801154301' title='26 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114456656801154301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114456656801154301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/wettbewerb-wer-schreibt-am.html' title='Wettbewerb: Wer schreibt am schlechtesten?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>26</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114404166047681877</id><published>2006-04-03T07:17:00.000+02:00</published><updated>2006-04-03T07:21:00.476+02:00</updated><title type='text'>Abtreibung die Zweite</title><content type='html'>Und dann hatte ich noch eine andere Diskussion ueber Abtreibung. Man stelle sich folgende Situation vor: Ein Mann und eine Frau haben Sex. Sie wird schwanger (z.B. weil das Kondom reisst). Er sagt von Anfang an, dass er nicht Vater werden will. Sie will weder abtreiben noch das Kind zur Adoption freigeben, und behaelt es folglich.&lt;br /&gt;Frage: Ist der Mann dann moralisch verpflichtet, fuer das Kind (zumindest finanziell) zu sorgen, obwohl er erstens von Anfang an klar gemacht hat, dass er kein Kind haben will, und obwohl es zweitens nicht seine Entscheidung war, das Kind nicht abtreiben zu lassen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114404166047681877?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114404166047681877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114404166047681877' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114404166047681877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114404166047681877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/abtreibung-die-zweite.html' title='Abtreibung die Zweite'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114404142092194287</id><published>2006-04-03T07:09:00.000+02:00</published><updated>2006-04-03T07:17:00.923+02:00</updated><title type='text'>Abtreibung die Erste</title><content type='html'>Letzte Woche habe ich mit ein paar Freunden, darunter ein Mediziner, ueber das pro und contra der Abtreibung diskutiert. Die juristische Lage (d.h. die Legalitaet der Abtreibung) in Deutschland ist wohl etwas wirr, da das ganze bis zum dritten Monat straffrei ist, aber nicht eigentlich legal. In Anbetracht dessen ist die Frage nach dem moralischen Status der Abtreibung weiterhin spannend.&lt;br /&gt;In unserer Diskussion hatten wir zwei verschiedene Fragen:&lt;br /&gt;1. Der Mediziner: Ab wann faengt Leben ueberhaupt an?&lt;br /&gt;2. Ich: Was ist das moralisch relevante Kriterium, aufgrund dessen ein Embryo bzw. Foetus nicht (mehr) abgetrieben werden darf?&lt;br /&gt;Was meint ihr dazu?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114404142092194287?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114404142092194287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114404142092194287' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114404142092194287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114404142092194287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/04/abtreibung-die-erste.html' title='Abtreibung die Erste'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114374084476533908</id><published>2006-03-30T19:06:00.000+02:00</published><updated>2006-03-30T19:47:25.023+02:00</updated><title type='text'>2nd Nature und Bildung (McDowell)</title><content type='html'>Ich lese gerade McDowell "Mind and World", und habe dazu eine kritische (vielleicht aber auch nur eine Verständnis-)Frage. Und dann gleich noch eine Frage vorneweg...&lt;br /&gt;Ein Grundproblem, mit dem sich McD auseindandersetzt, ist wie sich der "logical space of reasons" und der "logical space of nature" zueinander in Beziehung setzen lassen. Letztlich geht es darum, ob sich unsere normative Redeweise (nämlich über Rationalität, Wissen und Gehalt - Überzeugungen können wahr oder falsch sein, also gibt es Normen, die eine Überzeugung erfüllen muss, um wahr zu sein) auf unsere deskriptive Redeweise, mit der wir die Natur in den Naturwissenschaften beschreiben, zurückführen lässt. (Sorry für das Monster von Satz, zuviel McD gelesen.)&lt;br /&gt;Also erstmal meine Frage vorneweg: Geht es McDowell hier wirklich nur um verschiedene Weisen, die Welt zu beschreiben/zu erfassen, oder hat er tiefere metaphysische Ansprüche?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McDowell versucht, beide logical spaces unter einen Hut zu bringen, indem er behauptet, dass sowohl der space of nature als auch der space of reasons Teil der Natur sind. Was er "realm of law" nennt, nämlich das, was unter die Naturgesetze fällt und von den Naturwissenschaften beschrieben wird, macht nicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;allein&lt;/span&gt; die Natur aus. (Anti-Physikalismus!) Dazu kommt noch das, was McD als "2nd nature" bzw. "Bildung" bezeichnet - nämlich einen Teil unserer menschlichen Natur, der erst durch Erziehung herausgebildet wird. Hier eine Textpassage: "Our Bildung actualizes some of the potentialities we are born with; we do not have to suppose it introduces a non-animal ingredient into our constitution ... the space of reasons [+ begriffliche Fähigkeiten] ... can be the framework within which meaning comes into view only because our eyes can be opened to it by Bildung, which is an element in the normal coming to maturity of the kind of animal we are." (S.88, Ausgabe von 1996)&lt;br /&gt;Meine Frage: Ist diese zweite Natur des Menschen dann nicht letztlich etwas, das auch durch die Natur a la Naturwissenschaften erklärt werden kann? Ich würde behaupten, dass unsere kulturelle Praxis, die zur Herausbildung begrifflicher Fähigkeiten führt, evolutionär erklärbar und damit auch auf die Naturwissenschaften zurückführbar ist. Wenn das stimmt, ist McDowell doch Teil des Lagers der "bald naturalists", gegen die er sich selbst wendet.&lt;br /&gt;Hat jemand Erklärungen oder Einwände zu meiner Frage?&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114374084476533908?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114374084476533908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114374084476533908' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114374084476533908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114374084476533908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/2nd-nature-und-bildung-mcdowell.html' title='2nd Nature und Bildung (McDowell)'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114347452185622080</id><published>2006-03-27T17:43:00.000+02:00</published><updated>2006-03-27T23:18:44.833+02:00</updated><title type='text'>Jetzt endlich auch anonyme Kommentare</title><content type='html'>Hallo,&lt;br /&gt;nach ein paar Beschwerden ueber den komplizierten Anmeldeprozess habe ich beschlossen, zumindest probeweise, Kommentare von jedermann zuzulassen. Wer zu einem hier veroeffentlichten Post einen Kommentar ablassen moechte, kann das jetzt also einfach so tun.&lt;br /&gt;Fuer eigene Posts muss man sich allerdings immer noch bei mir anmelden. Trotz dieser Umstaendlichkeit bin ich natuerlich sehr dafuer, dass jeder der eine Frage, ein Problem oder eine steile These hat, diese hier auch veroeffentlicht.&lt;br /&gt;Also dann weiter viel Spass,&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114347452185622080?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114347452185622080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114347452185622080' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114347452185622080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114347452185622080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/jetzt-endlich-auch-anonyme-kommentare.html' title='Jetzt endlich auch anonyme Kommentare'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114336778017013738</id><published>2006-03-26T11:56:00.000+02:00</published><updated>2006-03-31T22:19:30.023+02:00</updated><title type='text'>Qualia und Gedanken</title><content type='html'>Zum letzten Post schliesst sich eine weitere Frage an:&lt;br /&gt;Verstehen wir im folgenden 'Gedanken' einfach mal als 'occurent beliefs' oder weiter gefasst als 'im Moment instantiierte Einstellungen zu propositionalen Gehalten'. Ich denke also gerade "Jetzt ist es Maerz".&lt;br /&gt;Mein Eindruck ist, dass die meisten Philosophen (und insbesondere die Repraesentationalisten) davon ausgehen, dass ich diesen Gedanken haben kann, ohne dass es irgendwie ist, ihn zu haben. Der Gedanke ist also nicht notwendigerweise mit Qualia verbunden. Wenn mich nicht alles taeuscht, vertritt aber zumindest David Chalmers das Gegenteil: Naemlich, dass es immer irgendwie ist, einen 'occurent belief' zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wuerde intuitiv Chalmers zustimmen: Wenn ich gerade an etwas denke, egal was es ist, dann fuehlt sich das irgendwie an. Dieses Anfuehlen ist sogar relativ aehnlich zu dem was bei mir vorliegt, wenn ich z.B. etwas wahrnehme. Wie soll das gehen: Ich denke gerade an den Monat Maerz, aber es ist nicht irgendwie, an ihn zu denken?&lt;br /&gt;Eigentlich wuerde ich lieber die Unterscheidung zwischen Gedanken und Empfindungen aufrecht erhalten (naemlich, dass letztere notwendig mit Qualia einhergehen, erstere aber nicht) - also: sieht jemand eine Moeglichkeit, wie meine Intuition entkraeftet werden koennte?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114336778017013738?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114336778017013738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114336778017013738' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114336778017013738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114336778017013738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/qualia-und-gedanken.html' title='Qualia und Gedanken'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114336694677511836</id><published>2006-03-26T11:40:00.000+02:00</published><updated>2006-03-26T11:55:46.786+02:00</updated><title type='text'>Ueberzeugungen und Gedanken</title><content type='html'>Eine terminologische Frage:&lt;br /&gt;In der englischsprachigen Literatur zur Philosophie des Geistes tauchen als Kontrastbegriff zu 'experience' abwechselnd (und fuer mich nicht klar unterscheidbar) 'thought' und 'belief' auf. Ich habe zwei Theorien darueber, wo der Unterschied zwischen thought/Gedanken und belief/Ueberzeugungen liegen koennte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Ueberzeugungen sind nicht notwendigerweise instantiierte Gedanken. Ich kann z.B. die Ueberzeugung haben, dass gerade Maerz ist, ohne dass ich gerade tatsaechlich den Gedanken im Kopf habe. Z.B. koennte es sein, dass ich gerade daran denke, dass ich Hunger habe (und mich das in meinem Kopf 'sagen hoere'). Trotzdem habe ich als Hintergundueberzeugung, dass gerade Maerz ist, nur ist dies Ueberzeugung nicht (notwendig) konkret instantiiert. Die Unterscheidung liegt hier also in so etwas wie 'Disposition vs. instantiiert'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Ueberzeugungen sind eine Unterart von Gedanken. Zu Gedanken gehoert nicht nur die Ueberzeugung, dass gerade Maerz ist, sondern auch die Hoffnung, dass gerade Maerz ist, das In-Erwaegung-Ziehen, dass gerade Maerz ist, oder das Bezweifeln, dass gerade Maerz ist. Gedanken waeren hier also in etwa ein Synonym zu propositionalen Einstellungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine dritte Moeglichkeit ist eine Kombination von beidem: Gedanken sind gerade instantiierte propositionale Einstellungen, von denen es verschiedene Unterarten gibt, z.B. instantiierte Ueberzeugungen oder instantiierter Zweifel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat von euch jemand mehr Informationen dazu bzw. Intuitionen, wie man das am besten versteht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114336694677511836?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114336694677511836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114336694677511836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114336694677511836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114336694677511836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/ueberzeugungen-und-gedanken.html' title='Ueberzeugungen und Gedanken'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114327001880212318</id><published>2006-03-25T07:48:00.000+01:00</published><updated>2006-03-25T08:00:18.816+01:00</updated><title type='text'>Philoblogs</title><content type='html'>Hallo allerseits,&lt;br /&gt;ich habe gestern eine empoerte E-Mail empfangen, die mich erstens ueber andere philosophische Blogs  (deutscher Sprache) im Internet aufmerksam gemacht hat, die ich euch natuerlich nicht vorenthalten will.&lt;br /&gt;Also: “http://www.philobar.blogspot.com/“, “http://web115.can20.de/blogpress/“, “http://www.siggibecker.de/blog/“. Ausserdem hat einer unserer Mit-Diskutanten einen eigenen philosophischen Blog, der hier auch erwaehnt werden soll:  &lt;a onclick="return top.js.OpenExtLink(window,event,this)" href="http://philoblog.de/" target="_blank"&gt;http://philoblog.de.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens wurde beklagt, dass man sich anmelden muss, wenn man bei diesem Blog mitdiskutieren will. Ich fand das eigentlich eine ganz gute Idee, damit es ein bisschen familiaerer bleibt. Andererseits ist es natuerlich doof, wenn deshalb Leute keine hilfreichen Kommentare abgeben, weil es ihnen zu stressig ist, sich anzumelden. Was meint ihr dazu?&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114327001880212318?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114327001880212318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114327001880212318' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114327001880212318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114327001880212318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/philoblogs.html' title='Philoblogs'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114302161097981456</id><published>2006-03-22T10:41:00.000+01:00</published><updated>2006-03-22T11:00:11.086+01:00</updated><title type='text'>Wozu brauchen wir abstrakte Objekte?</title><content type='html'>Wie schon weiter unten gepostet, versuche ich mir klarzuwerden, was unter "Gehalt" von mentalen Zuständen zu verstehen ist. Deshalb versuche ich zu verstehen, was Propositionen sind, die gerne als deren Gehalt angegeben werden. Um zu verstehen, was Propositionen sind, versuche ich zu verstehen, was abstrakte Objekte sind - denn Propositionen werden gerne als abstrakte Objekte betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es intuitiv erstmal unplausibel anzunehmen, dass es noch etwas anderes gibt als diejenigen "handfesten" Dinge, die man sehen, anfassen, etc. kann, bzw. die Teile, aus denen diese Dinge bestehen. Es kann natürlich noch andere Objekte geben, die wir aufgrund unserer Wahrnehmungsbeschränkungen nicht wahrnehmen können, von daher ist es vielleicht besser, hier von Gegenständen zu reden, die in Raum und Zeit existieren. (ontologische Bemerkung). Außerdem finde ich es unplausibel, dass wir Wissen über solche nicht-handfesten Gegenstände haben könnten. Wie soll das denn funktionieren, wenn wir mit diesen Objekten gar nicht in (kausalen, räumlichen, zeitlichen) Kontakt, Interaktion oder ähnliches  treten können? (epistemische Bemerkung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist natürlich nett und unter Umständen aus systematischer Sicht hilfreich, wenn man über abstrakte Objekte sprechen kann. (Z.B. wenn man unseren modalen Sprachgebrauch mit Hilfe möglicher Welten, die in maximal konsistenten Mengen von Propositionen bestehen, erklärt.) Ich habe aber den Eindruck, dass viele Philosophen abstrakte Objekte als mehr als ein hilfreiches Werkzeug betrachten. Deshalb meine Frage: müssen wir ernsthaft behaupten, dass es abstrakte Objekte gibt? Wenn ja, was sind die Gründe dafür? Warum sollen abstrakte Objekte mehr sein als eine hilfreiche Fiktion?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer dankbar für hilfreiche Kommentare&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114302161097981456?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114302161097981456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114302161097981456' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114302161097981456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114302161097981456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/wozu-brauchen-wir-abstrakte-objekte.html' title='Wozu brauchen wir abstrakte Objekte?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114261705888701614</id><published>2006-03-17T18:29:00.000+01:00</published><updated>2006-03-17T18:37:38.890+01:00</updated><title type='text'>Transparenz</title><content type='html'>Und noch ein philosophischer Beitrag...&lt;br /&gt;Laut Moores Transparenz-Argument sind die Qualia/der phänomenale Charakter von Wahrnehmungen transparent. Das heißt, wenn ich z.B. aufs blaue Meer blicke, und dabei versuche, mich auf die Blau-Qualia meiner Wahrnehmung zu konzentrieren, schaue ich (metaphorisch gesprochen) durch die Qualia hindurch und konzentriere mich letztlich auf das Blau des Meeres, das mir meine Wahrnehmung repräsentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Wahrnehmungen ist das ja alles sehr plausibel (finde ich). Aber letztens wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie es sich mit Schmerzen verhält. Andere Beispiele wären Stimmungen, Gefühle oder ähnliches.&lt;br /&gt;Beispiele: Wenn ich ein Lied höre, sind die Qualia meiner auditiven Wahrnehmung transparent? Wenn ich einen stechenden Schmerz in meinem linken Schulterblatt spüre, sind die Qualia dieser Empfindung transparent? Wenn ich Angst habe, ist dieses Gefühl transparent?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage stellt sich natürlich in aller erster Linie dem Repräsentationalisten, der ja das Transparenz-Argument als ein Argument für seine These gebraucht, dass die Qualia unserer Empfindungen mit ihrem repräsentationalen Gehalt identisch sind.&lt;br /&gt;Was meint ihr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114261705888701614?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114261705888701614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114261705888701614' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114261705888701614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114261705888701614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/transparenz.html' title='Transparenz'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114261651021805055</id><published>2006-03-17T18:25:00.000+01:00</published><updated>2006-03-17T18:28:30.226+01:00</updated><title type='text'>Ausflug in die Phonetik</title><content type='html'>Auf der Tagung wurde ja die Frage geklärt, wie man "Alex Byrne" ausspricht (nämlich Böörn mit englischem "r"), und auch, wie man "Fregean content" ausspricht, nämlich in etwa Fregiän mit Betonung auf dem ersten "e".&lt;br /&gt;Was mir immer noch nicht klar ist, ist, wie man "Chalmers" ausspricht: Intuitiv würde ich ja sagen "Chahhmers", aber ich hab auch schon gehört "Challlmers".&lt;br /&gt;Weiß jemand mehr?&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114261651021805055?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114261651021805055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114261651021805055' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114261651021805055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114261651021805055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/ausflug-in-die-phonetik.html' title='Ausflug in die Phonetik'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114250320013741168</id><published>2006-03-16T10:40:00.000+01:00</published><updated>2006-03-16T11:00:00.156+01:00</updated><title type='text'>Chalmers und Dinosaurier</title><content type='html'>Soweit ich Chalmers verstanden habe, ist eines der Probleme, die einer Reduktion des phänomenalen Bewusstseins auf physische Tatsachen im Wege steht, folgendes: Selbst wenn ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alles&lt;/span&gt; über die physische Welt weiß, erschließt sich mir dadurch noch nicht, warum sich z.B. der Schmerz in meinem Fuß so und so anfühlt.&lt;br /&gt;Im Gegensatz dazu stehen laut Chalmers nicht-phänomenale Tatsachen. Wenn ich alles über die zugrunde liegenden mikrophysischen und funktionalen Tatsachen weiß, dann weiß ich z.B. auch, warum (oder dass?) sich Wasser so und so verhält.&lt;br /&gt;Wegen diesem Unterschied lassen sich Tatsachen über Wasser auf Tatsachen über H&lt;span style="font-size:78%;"&gt;2&lt;/span&gt;O reduzieren; Tatsachen über Bewusstsein lassen sich aber z.B. nicht auf Tatsachen über das Gehirn reduzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Einwand: Auch bei physischen Tatsachen sind wir nicht immer in der Lage, von unserem vollständigen Wissen über zugrunde liegende Tatsachen auf höher stehende Tatsachen zu schließen. Ein Beispiel dafür habe ich heute morgen in der Süddeutschen gelesen. Hier der Link: http://www.sueddeutsche.de/,wl1/wissen/artikel/112/72040/&lt;br /&gt;    Die Überschrift lautet: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lauf, Dino, lauf&lt;/span&gt;. Forscher versuchen zu verstehen, wie sich die Saurier bewegt haben. Wie die exakten Bewegungsabläufe waren, wird aber wohl ein Geheimnis bleiben."&lt;br /&gt;Die These des Artikels ist, dass wir niemals genau wissen werden, wie die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;genau&lt;/span&gt; Dinosaurier gelaufen sind (welche Haltung, welche Bewegungsabläufe, welches Tempo etc.), obwohl wir die Skelette, Versteinerungen, Computersimulationen und vieles mehr zur Verfügung haben. Wir können zwar verschieden Hypothesen ausschließen, wie Dinosaurier gelaufen sind, aber trotzdem können wir nicht genau einen Bewegungsablauf herauspicken und sagen, das ist der richtige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, dass wir kein vollständiges Wissen über Dinosaurier haben. Aber wir haben auch kein vollständiges Wissen über das Gehirn. Und selbst wenn wir (außer den laufenden Sauriern selbst) alle Informationen hätten, könnte man dann nicht immer noch behaupten, dass wir nicht wissen, wie genau sie gelaufen sind? Müssten wir dann sagen, dass Tatsachen über Bewegungsabläufe bei Dinosauriern nichtphysische Tatsachen sind?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114250320013741168?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114250320013741168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114250320013741168' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114250320013741168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114250320013741168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/chalmers-und-dinosaurier.html' title='Chalmers und Dinosaurier'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114243530067235715</id><published>2006-03-15T16:04:00.000+01:00</published><updated>2006-03-15T16:08:20.780+01:00</updated><title type='text'>Kurze Einführung in die Philosophie des Geistes</title><content type='html'>Als "Webmaster" der Philosophie des Geistes Lehrstuhl-Homepage soll ich diese Homepage ein bisschen aufpeppen. Dazu habe ich mir überlegt, dass es für Studienanfänger hilfreich sein könnte, wenn sie eine verständliche und kurze Einführung in das Thema auf der Homepage finden können. Ich habe gerade eine Einführung in die Philosophie des Geistes verfasst, und hoffe, dass ihr gute Kommentare dazu habt, was noch fehlt, was unverständlich ist, oder was man weglassen könnte!&lt;br /&gt;Danke,&lt;br /&gt;Eva&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intuitiv ist es offensichtlich und noch dazu völlig unproblematisch, dass Menschen denken, fühlen, wahrnehmen, etwas wollen oder wünschen, glauben, Schmerzen haben und vieles dergleichen mehr. Denn was uns als Menschen ausmacht, ist (ne-ben unserem Körper) unser mentales Innenleben bzw. unser „Geist“. Im philosophi-schen Fachjargon spricht man statt vom Geist auch von mentalen Zuständen; gute Beispiele für mentale Zustände sind mein Wunsch, ein Buch zu lesen, und der Schmerz in meinem rechten Fuß. Es ist der Geist, oder besser, es sind unsere men-talen Zustände, mit denen sich die Philosophie des Geistes auseinandersetzt.&lt;br /&gt;Warum sind unsere geistigen Fähigkeiten so interessant, dass ihnen eine ganze Richtung der Philosophie gewidmet ist? Der Hauptgrund dafür ist, dass eine gewisse Spannung zwischen zwei Annahmen besteht, die die meisten Philosophen des Geistes machen möchten: Einerseits glauben sie, dass wir die Welt mit Hilfe der Na-turwissenschaften akkurat und umfassend beschreiben können. Andererseits lassen sich unsere mentalen Zustände nur schwer (manche würden sagen: überhaupt nicht) vollständig durch die Naturwissenschaften erklären, und zwar aus folgenden Grün-den: Erstens fühlt es sich auf eine bestimmte Weise an, etwas zu fühlen oder wahr-zunehmen. Zweitens beziehen sich manche unserer mentalen Zustände auf Dinge in der Welt – mein Wunsch, ein Buch zu lesen, z.B., bezieht sich auf ein Buch.&lt;br /&gt;Diese beiden Merkmale unseres Geistes unterscheiden sich intuitiv stark von allen Eigenschaften, mit denen es die Naturwissenschaften normalerweise zu tun haben, und es ist fraglich, ob z.B. die Physik uns wirklich erklären kann, warum sich der Schmerz in meinem rechten Fuß gerade so und so anfühlt, oder wieso sich mein Wunsch, ein Buch zu lesen, auf etwas beziehen kann.&lt;br /&gt;Auf dieses Problem gibt es zunächst einmal zwei Reaktionen. Zum einen kann man behaupten, dass sich unsere mentalen Zustände am Ende doch naturwissenschaft-lich erklären lassen. Zum anderen kann man die Position vertreten, dass die Natur-wissenschaften eben doch nicht alles erfassen, was es gibt, und dass mentale Phä-nomene unabhängig von ihnen erklärt werden müssen. Die erste dieser Positionen ist der Materialismus, die zweite davon der Dualismus. Je nachdem, welche Position man an dieser Stelle bezieht, ergeben sich weiter Probleme, die zu lösen sind. Wäh-rend der Materialist uns eine Erklärung schuldig ist, wie sich mentale Zustände denn nun in ein wissenschaftliches Weltbild integrieren lassen, muss der Dualist erklären, wie es sein kann, dass unsere Wünsche und Meinungen überhaupt einen Einfluss auf die Welt haben. Denn wenn wir dem Naturwissenschaftler zustimmen, dass alles allein durch physische Phänomene verursacht wird, wie kann dann ein nichtphysi-scher mentaler Zustand noch eine kausale Rolle spielen? Um mit diesen verschiede-nen Problemen umzugehen, splitten sich die philosophischen Positionen noch weiter auf. [Links zu ausführlicheren Beschreibungen]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114243530067235715?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114243530067235715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114243530067235715' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114243530067235715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114243530067235715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/kurze-einfhrung-in-die-philosophie-des.html' title='Kurze Einführung in die Philosophie des Geistes'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114232341564143773</id><published>2006-03-14T08:43:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T09:03:35.653+01:00</updated><title type='text'>Chalmers, Vorstellbarkeit, Möglichkeit, Tatsächlichkeit</title><content type='html'>Hier ein Post für die Chalmers-Experten unter euch:&lt;br /&gt;Soweit ich Chalmers'  zweidimensionale  Semantik verstanden habe,  folgt aus der Tatsache, dass ich mir eine Situation vorstellen kann, dass diese Situation auch möglich ist. (Darauf läuft doch seine Behauptung hinaus, dass es nur 'einen Raum' möglicher Welten gibt?!?) Das ist ja an sich noch kein Problem, aber Chalmers will außerdem manchmal Schlüsse von der Möglichkeit einer Situation auf die tatsächliche Welt zulassen. Und zwar in folgendem Fall: Wenn ich mir (allen Ernstes, ohne mich zu irren etc.) eine Situation vorstellen kann, in der Samuel Clemens und Mark Twain nicht miteinander identisch sind, dann entspricht dieser Vorstellung eine mögliche Welt. Wenn es eine mögliche Welt gibt, in der Samuel Clemens und Mark Twain nicht identisch sind, und wenn Identitätsaussagen (mit starren Bezeichnern) notwendig gelten, dann sind Samuel Clemens und Mark Twain &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tatsächlich&lt;/span&gt; nicht identisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chalmers' Ziel dieser Argumentation ist natürlich zu zeigen, dass Bewusstsein oder phänomenale Zustände nicht mit physischen Zuständen identisch sind (bzw. dass sie nicht über physischen Zuständen supervenieren).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann Chalmers das Mark Twain/Samuel Clemens-Beispiel erklären? Selbst wenn er es erklären kann, hat er nicht ein bisschen zuviel Vertrauen darein, dass unsere Vorstellungskraft (selbst wenn sie optimal rational wäre) sich in völliger Harmonie mit der objektiven Außenwelt befindet?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114232341564143773?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114232341564143773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114232341564143773' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232341564143773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232341564143773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/chalmers-vorstellbarkeit-mglichkeit.html' title='Chalmers, Vorstellbarkeit, Möglichkeit, Tatsächlichkeit'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114232212197405312</id><published>2006-03-14T08:25:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T08:42:01.986+01:00</updated><title type='text'>State (non)conceptualism vs. content (non)conceptualism</title><content type='html'>Schon wieder zu Byrnes "Perception and Conceptual Content": Alex Byrne behauptet, dass der Nonkonzeptualist einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;content  nonconceptualism&lt;/span&gt; vertreten muss. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;State nonconceptualism&lt;/span&gt; fordert nur, dass ich, wenn ich eine gelbe Banane habe, nicht notwendigerweise über die Begriffe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gelb&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Banane&lt;/span&gt; verfüge. Damit, so Byrne, ist aber noch nicht ausgeschlossen, dass der Gehalt meiner Wahrnehmung nicht einfach von einer Überzeugung, dass die Banane gelb ist, übernommen werden könnte. Der Nonkonzeptualist braucht also eine besondere Art von Wahrnehmungsgehalt, die nicht auch der Gehalt einer Überzeugung sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Tagung hat Byrne behauptet, dass sowohl Newen als auch Bartels nur einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;state nonconceptualism&lt;/span&gt; vertreten. Bei Herrn Newen bin ich mir nicht so sicher, aber bei Bartels' Vortrag hatte ich auch den Eindruck - schließlich war seine These, dass der Gehalt von Alex' (der Papagei) Wahrnehmungen begrifflich wird, sobald er die entsprechenden Begriffe erwirbt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt frage ich mich, ob Byrne tatsächlich Recht hat, dass Newen und Bartels einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;state nonconcpetualism  &lt;/span&gt;vertreten, und ob das zweitens wirklich so ein Problem wäre: Muss der Nonkonzeptualist wirklich annehmen, dass es zwei verschiedene Arten von Gehalt gibt, und wenn ja, wieso? (Und was heißt überhaupt 'verschiedene Arten von Gehalt'?)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114232212197405312?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114232212197405312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114232212197405312' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232212197405312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232212197405312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/state-nonconceptualism-vs-content.html' title='State (non)conceptualism vs. content (non)conceptualism'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114232075305117967</id><published>2006-03-14T07:58:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T08:24:12.716+01:00</updated><title type='text'>Was ist Gehalt wirklich?</title><content type='html'>In seinem Aufsatz 'Perception and Conceptual Content' setzt Alex Byrne voraus, dass der Gehalt von Wahrnehmungen in Propositionen besteht. Eine Proposition, und damit der Gehalt einer Wahrnehmung, ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein abstraktes Objekt, dass Wahrheitsbedingungen in möglichen Welten festlegt&lt;/span&gt;. Damit besteht Gehalt entweder in Fregeschen Gedanken (inklusive Arten des Gegebenseins), in Russellschen Propositionen (strukturiert, besteht aus Gegenständen und Eigenschaften) oder in Lewis-Stalnaker-Propositionen (Mengen möglicher Welten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stalnaker (in 'What Might Nonconceptual Content Be?') behauptet außerdem Folgendes: Eine Theorie kann Gehalt nur ernstnehmen, wenn sie davon ausgeht, dass Gehalt eine Art von abstraktem Objekt ist, und dass Gehalt Wahrheitsbedingungen hat. Er plädiert dafür, dass wir Gehalt sowohl vom Vehikel, das den Gehalt transportiert, als auch von der Einstellung zum Gehalt (z.B. ich glaube, dass ..., ich nehme wahr, dass...) unterscheiden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe zwei Fragen.Um zurecht als Gehalt bezeichnet zu werden, muss eine Entität Wahrheits- oder Korrektheitsbedingungen haben. Es muss z.B. möglich sein, dass ich eine gelbe Banane wahrzunehmen scheine, und dass ich damit falsch liege. Erste Frage: Kann eine Entität diese Bedingung nur erfüllen, wenn sie ein abstraktes Objekt ist?&lt;br /&gt;Zweite Frage: Wenn man abstrakte Objekte ausschließen will, was könnte sonst der Gehalt einer Wahrnehmung sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen,&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114232075305117967?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114232075305117967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114232075305117967' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232075305117967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114232075305117967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/was-ist-gehalt-wirklich.html' title='Was ist Gehalt wirklich?'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23905979.post-114214580892653389</id><published>2006-03-12T07:32:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T08:23:08.430+01:00</updated><title type='text'>„Nonconceptual Representation: Knowledge and Self-Consciousness“</title><content type='html'>Die Konferenz ist gerade sei zwei Tagen vorbei, und schon stehen die Anfänge des versprochenen Weblogs zu Fragen der Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie, Metaphysik, Erkenntnistheorie - und allen anderen Themen aus der Theoretischen oder Praktischen Philosophie, die diskussionswürdig sind.&lt;br /&gt;Oben steht meine E-Mail-Adresse; wenn ihr mir schreibt, kann ich euch als User eintragen, und ihr könnt Kommentare oder eigene Diskussionsvorschläge veröffentlichen. (Ich hoffe auf zahlreiche Rückmeldung, damit ich mir nicht allein gute Themen aus der Nase ziehen muss!)&lt;br /&gt;Ich freue mich schon auf wilde sowie tiefsinnige philosophische Auseinandersetzungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23905979-114214580892653389?l=philosophisch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philosophisch.blogspot.com/feeds/114214580892653389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23905979&amp;postID=114214580892653389' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114214580892653389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23905979/posts/default/114214580892653389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philosophisch.blogspot.com/2006/03/nonconceptual-representation-knowledge.html' title='„Nonconceptual Representation: Knowledge and Self-Consciousness“'/><author><name>Eva Schmidt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07098453347854879259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
